Der privelop Hygro-c-Cage

Hygro ist ein neuartiger Cage, der statisch bewährte Außenformen mit einer inneren Wabenstruktur kombiniert. Die hygroskopische Wirkung der Kapillaren fördert die Durchbauung und initiiert einen Autofusionsprozess.

Designkonzept

1. Wabenstruktur

Das Entwicklungsziel eines selbständig durchbauenden Cages konnte durch die Konzeption einer Wabenstruktur erreicht werden, die die Kapillarkraft von Blut optimal adressiert. Jeder Cage ist gefüllt mit 104 Einzelkapillaren, die sich beim Einbau sofort mit Blut voll saugen und an ihren Wänden Siedlungsfläche für die Osteoblasten bieten. Jede einzelne Kapillare ist mit ihrer Nachbarkapillare interkonnektiert und trägt damit zu einer Gesamtdurchbauung bei. Es wird ein solider Fusionsprozess erreicht, der jede Füllung des Cages mit autologem oder autogenem Material ersetzt.

2. Cagedesign

Die trapezförmige Grundfläche des Cages entspricht den anatomischen Voraussetzungen der Halswirbelsäule und stützt sich, variabel über 4 Größen, optimal auf den Wänden der Wirbelkörper ab. Ober- und Unterseite des Cages sind vollflächig gegen die Auszugsrichtung gezahnt und sichern den Cagesitz gegen Migration. Um das Bandscheibenfach bestmöglich auszufüllen, ist die lordotische Cagewinkelung in 4 Höhen verfügbar. 

OP-Technik

Das pragmatisch aufgebaute und übersichtliche Instrumentarium ermöglicht eine systematische und reproduzierbare Op-Technik.

Nach der Präparation des Bandscheibenfachs wird mit den Proben die Cagehöhe bestimmt. Tiefenanschläge ermöglichen ein sicheres Platzieren und Ausrichten. Bedingt durch die freie Lagerung des T-Stücks steht der Tiefenanschlag beim Setzinstrument immer exakt senkrecht zur Einschlagrichtung. Die farbliche Codierung an den Handgriffen wiederholt sich in den Farben der Cages.

Instrumente

  • 4 Proben in den Höhen 4/ 5/ 6/ 7mm, farblich entsprechend der Cagehöhe kodiert
  • Alle Proben sind zur leichteren Insertion an den Kanten gerundet
  • Die Implantate weisen gegenüber der Probe ein Übermaß um die Höhe der Zähne auf, was eine hohe Primärstabilität gewährleistet
  • Alle Instrumente besitzen eine Tiefenanschlag, der Raum für eine HWS-Retraktor lässt